Donnerstag, 17. Mai 2018

Jerseykleid Adina aus Siipi

Kaum hat sich der Frühling mit mehr als zwei Tagen Sonne am Stück vorgestellt, bekomme ich unbändige Lust auf neue Kleider.



Wie praktisch, dass Julia von Kreativlabor Berlin mit einem neuen Kleiderschnitt ums Eck kam. Adina heißt der luftige Schnitt der eigentlich mit einem Gummi in der Taille genäht wird um ihn etwas auf Figur zu bringen. Kann man aber auch getrost weglassen, wenn man es wie ich etwas "sackiger" mag. Für die Fotos hab ich dann zur Abwechslung mal ein Gürtelchen ausgepackt.



Das Oberteil ist an das Shirt Stella angelegt, welches ich schon aus Streifenliebe und Lumo genäht und jetzt schon zum heimlichen Shirtschnitt-Favoriten des Sommers gekürt habe.



Mit überschnittenen Schultern kriegt man mich ja wirklich leicht und so brauchte es auch keine Überzeugungsarbeit um mit Adina schmackhaft zu machen.



Statt Halsbündchen habe ich mich für die Versäuberung mit Beleg entschieden, die Brustabnäher weggelassen und das Kleid trotz meiner Körpergröße nicht verlängert. Insgesamt ist Adina also ein schnelles Projekt gewesen und meine erste Version ist schon viel getragen – wenn auch diese Woche leider nur mit Strickjacke drüber.







Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio
Stoff: Jersey Siipi (birch/black) von Nosh Organics
Schnitt: Kleid Adina von Kreativlabor Berlin
















Freitag, 11. Mai 2018

MOM WOW FlatlayfriDIY-Freebie

Wie bei Instagram versprochen, kommt hier der Download zu zwei Versionen von MOM WOW.



Das extra für den #flatlayfriDIY flachgelegte Oberteil ist die Frau Frida von Schnittreif kennt ihr übrigens aus diesem Post. Ich trage sie wirklich auch nach fast zwei Jahren noch sehr häufig und der Stoff zählt zu meinen absoluten Lieblingen.

Dienstag, 8. Mai 2018

Ostriches – All Animals Are Equal 2 *FrauBente*

Die Geschichte als uns der Bauer mit der Machete von "unserer" Fotolocation gejagt hat habt ihr bei Instagram in den Stories verfolgt, oder?



Wenn nein, hier die Zusammenfassung: wenig Zeit, grenzwertige Lichtverhältnisse und mein Wunsch den Straußenstoff auf einer steppeartigen Wiese zu fotografieren ließ uns an einem etwas verwilderten Feld anhalten. War sicher kein Knaller, aber das beste was in der Kürze der Zeit zu finden war. So weit, so gut. Die erste zwei Bilder waren im Kasten, als wir von weitem einen aufgebrachten Mann brüllen hörten. "Raus aus der Melisse!" So richtig angesprochen fühlten wir uns nicht, denn weder war irgendwo Melisse auszumachen, noch deutete etwas auf Privatgrund hin. Ich stand einen Meter in der Wiese und achte auch grundsätzlich darauf kein Pflänzchen zu zertreten – sei es jetzt Melisse oder sonstwas.



Als der Mann jedoch mit hochrotem Kopf angespurtet kam, in der einen Hand eine Kamera, in der anderen eine Machete war uns klar, dass dies nicht die richtige Situation für Diskussionen ist.
Der Kerl meinte, ihm wäre es herzlich egal (er hat nicht herzlich, sondern ein anderes Wort benutzt ;-)) was wir tun und wie vorsichtig wir dabei wären, wir hätten zu verschwinden. Und zwar sofort. Alles in der Umgebung wäre sein Grund.
Ich konnte ihm hoffentlich halbwegs glaubhaft versichern, dass wir weder vertrocknete Pflanzen klauen, etwas kaputt machen wollten, noch Müll abladen oder sonst irgendetwas kriminelles im Schilde führten. So richtig interessiert hat es ihn nicht. Hätte er nicht die Machete geschwungen, hätte ich ihn auch darauf hingewiesen, dass es eventuell sinnvoll wäre, Schilder oder Zäune aufzustellen, dann wäre sein Infarktrisiko deutlich gesenkt und er müsste nicht den ganzen Tag auf seinen Ländereien Streife laufen. #ausgründen entschied ich mich gegen Klugscheißerei.



Der Mann (also meiner, nicht der mit der Machete) war übrigens beim Rückzug schon wieder zu Späßen aufgelegt und meinte, es wäre total passend, dass ich gerade mit einem Oberteil voller Laufvögel fast einen Sprint hinlegen musste.
In Zukunft fotografieren wir wieder öfter bei uns in der Stadt, da ist es einfach weniger gefährlich als auf dem Land.



Die Strauße "Ostriches" sind übrigens aus der neuen Kollektion von Chat Chocolat. "All Animals Are Equal 2" zeigt wie schon die erste Serie im letzten Jahr verschiedene Tiere die sonst nicht unbedingt zu den offensichtlichen Sympatieträgern gehören und deshalb permanent auf Stoff gebracht werden. Hier bekommen nun also auch mal Strauß, Frosch, Qualle und Skorpion ihren großen Auftritt und bereichern die Stoffwelt.



Verlinkt: Ich näh bio
Schnitt. Frau Bente von Fritzi/Schnittreif
Stoff: Ostriches von Chat Chocolat , French Terry (Organic Cotton, GOTS zertifiziert) – erhältlich ab 12.05.2018 im Stoffgeschäft Deines Vertrauens.

Der Stoff wurde mir von Chat Chocolat zur Verfügung gestellt.











Donnerstag, 26. April 2018

Stella aus Streifenliebe *Erdbeere*



Heute möchte ich euch meine zweite Stella aus der wunderbaren Stoffbüro-Streifenliebe in blau zeigen, die allerdings leider schon ausverkauft ist. Ihre Kumpels in pistazie und taupe (mein Liebling – so schön!) sind aber noch da und warten auf euch. Das Stoffbüro feiert ja gerade eine fette Abschiedsparty mit 30 Prozent Rabatt auf alle Stoffe, da lohnt sich ein besuch in jedem Fall.



Aber zurück zu Stella. Ihr kennt sie schon vom Lumo- Post, deshalb halte ich mich mit ihren Vorzügen kurz: ich mag den Ausschnitt, die überschnittenen Schultern und den geschwungenen Saum.



Ganz Ausnahmsweise und natürlich nur wegen #fieserteaser und nicht etwa wegen #minimaleFotoauswahlDaMaximaleSonneneinstrahlung zeige ich euch heute schon eines der Fotos, die wir für den #flatlayfriDIY morgen gemacht haben. Ja, ich bin selten um eine gute Ausrede verlegen.



Streifenliebe haut mich praktisch um.
Und ich schrecke übrigens vor nichts mehr zurück: Sonntag Mittag auf einem Parkdeck liegen? Warum auch nicht!











Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio
Schnitt: Stella von Kreativlabor Berlin 

Stoff: Streifenliebe von Albstoffe exklusiv für Stoffbüro
Stickdatei: Erdbeere von Makema


Achtung: Kooperation – Schnitt und Stoff wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt








Mittwoch, 25. April 2018

Adventure mit Quatschkopf *Kinderkleider nähen*



Was habe ich eigentlich erwartet, als ich den Jungen beim Fotoshooting mit Essen bestochen habe?
Fotos mit leerem Mund etwa? Shirts ohne Trieler*?
Man könnte meinen ich sei totale Anfängerin!
 (*schwäbisch für Flecken von Flüssigkeit, meistens direkt aus dem Mund...)



Auch der Bestechungsversuch Beschäftigungsversuch mit Blumenpflücken war nur ein halber Erfolg wie ihr anhand der traurigen Löwenzahnreste sehen könnt.



Das Shirt hingegen verbuche ich unter Erfolg, denn es passt UND die Zielgruppe war willig es anzuziehen. Ist ja auch nicht mehr selbstverständlich, also letzteres. Die Teilung habe ich freischauze gebastelt und mag es gerade mit den Covernähten sehr gerne.




Verlinkt: After Work Sewing
Stoff: Adventure von Hilco aus der HW-Kollektion 18/19 (kann aktuell von Händlern bestellt werden), Jeanssweat in blau und grau von Nosh Organics (Hose und Schultereinsatz)
Schnitt: Freebook Quatschkopf von Mamamotz in Größe 98/104 (Teilung ergänzt), KidShorts von Madeeveryday
Apfel: von Alnatura
Löwenzahn: von der Hundepipiwiese *orks*


Das ist natürlich ALLES Werbung, den Stoff habe ich aber anders als den Rest zur Verfügung gestellt bekommen.










Mittwoch, 18. April 2018

Jungle als Robin Hoodie *ohne Hoodie*



Zugegeben, über 20 Grad sind nicht die richtige Temperatur für diesen doch eher kuscheligen Pulli, aber vorenthalten möchte ich ihn euch trotzdem nicht. Und wer weiß, der April könnte ja auch kurz vor Mai nochmal mit einer Schlechtwetterfront ums Eck kommen...
Jungle aus der Herbst-/Winter-Kollektion19 von Hilco hat vor einigen Wochen im Musterzimmer in Echterdingen ganz laut hier geschrien. Unter anderem wie ihr bei diesem Pulli für mich schon sehen konntet.



Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Eigentlich ist er ein bisschen zu niedlich für meinen Geschmack. Und da liegt wohl der Grund des Habenwollens – herrje, er ist so niedlich!



Für den Fall, dass das als Argument nicht reicht, kann man noch die passenden Unis ins Rennen werfen. Spätestens da war die Sache für mich klar: brauche ich.



Damit ich nicht so gierig wirke und es nicht so einfach wird, hab ich von jedem Stoffballen nur einen halben Meter genommen. Außerdem ist so die Versuchung etwas geringer, ein Allover-Jungle-Teil zu nähen. Zu niedlich ist ja auch nichts mehr für den kleinen Jungen der mehrmals am Tag betont, dass er schon ein "großer Junge" ist und "nur noch ein bisschen wachsen" muss. Wie ihr an den Ärmeln erkennen könnt, ist besagtes Bisschen auch schon eingeplant. Muddi denkt ja mit, gell!




Verlinkt: After Work Sewing, Menschen(s)kinder
Stoff: Hilco "Jungle" und "Winter Sweaty" in dunkel- und hellgrün (alle Stoffe können aktuell von Händlern bestellt werden)
Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald














Mittwoch, 11. April 2018

Shirt mit überschnittenen Schultern *Stella trifft Lumo*



Die großen Palmblätter von Nosh habe ich mir im letzten Jahr schon in rosa bestellt und hatte natürlich (!) einen Plan: Ein locker sitzendes Shirt sollte es sein. Gerne mit überschnittenen Schultern. Perfekt bei 30 Grad zu Shorts,  aber auch bei 15 Grad unter einer Strickjacke tragbar. Der Plan stand.



Was dann mit ihm passierte kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber wahrscheinlich kam einfach der Herbst dazwischen. Genäht habe ich das geplante Shirt jedenfalls nicht.



Mit der neuen Kollektion von Nosh zogen auch neue Farben für das Design Lumo ein und das zarte rosa des letzten Jahres wurde um knalliges Pink und frisches Gelb ergänzt.
Beim Gelb hatte ich sofort einen Plan. Genau, den vom Vorjahr. Jetzt aber wirklich! Also schnell den Stoff bestellt...
Mein Glück war, dass Kreativlabor Berlin gerade einen neuen Schnitt herausgebracht hat der sehr meinen Vorstellungen entsprach und so ergab es sich ganz praktisch, dass ich für Julia ein Designbeispiel nähen konnte.
Also erstmal eines. Das aus den Blättern in rosa kommt noch. Versprochen!




Das schlichte Shirt Stella hat zusätzlich zu meinen oben beschriebenen Wünschen eine Brusttasche (die ich weggelassen habe) und einen leicht gerundeten Saum, der auch mit Beleg genäht werden kann. Gerade für etwas feinere Stoffe ergibt das einen etwas edleren Look. Überhaupt finde ich, dass dem Schnitt weich fallende Stöffchen gut tun, Modal oder feinen Strick könnte ich mir auch gut vorstellen. Also nach den Blättern in rosa, klar.



Eine weitere Besonderheit der Stella ist für mich zwar nicht relevant, könnte euch aber trotzdem interessieren: Brustabnäher! Es ist ja gerade bei den minimalistischen Schnitten oft nicht vorgesehen extra Nähte zu haben, Stella bietet diese Möglichkeit aber in den Größeren Größen. Wer sie nicht benötigt, kann den Abnäher ja im Schnitt einfach wieder zusammenkleben. So hab ich es auch gemacht. Minimalismus obenrum halt ;-)



Schnitt: Stella von Kreativlabor Berlin
Stoff: Lumo von Nosh Organics in Yellow
Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio


***Ist wie immer alles Werbung***