Freitag, 26. Mai 2017

#änniskonfettiparty *die Gewinner*

Yeah, was eine Party! Hier kommen die Gewinner:





Der Snaply-Gutschein im Wert von 35 Euro geht an die Nummer 27 und die Nummer 29 darf im Stoffbüro 25 Euro auf den Kopf hauen. Herzlichen Glückwunsch ihr beiden und viel Spaß beim Shoppen!




Donnerstag, 25. Mai 2017

Quatschkopf *Walters Fluke*

Finaleeeee – ohooo! Bis heute Abend habt ihr noch Zeit eure #plottenohneplotter-Werke bei #änniskonfettiparty zu verlinken – ich freu mich darauf! Zur Erinnerung: Facebook, Instagram und vom Rechner hochgeladene Bilder sind selbstverständlich ausreichend, ich sage aber natürlich auch zu Blogposts nicht nein ;-)



Ich selbst habe dem Minimann noch schnell ein Shirt für den Finaltag verziert. Die Idee kam mir, als es mit dem Applizieren der niedlichen maritimen Vorlagen von Fabelwald nicht so geschmeidig lief wie eigentlich geplant. Applizieren braucht ein wenig Übung und die habe ich definitiv nicht, also kam mir die Idee, zumindest die Schwanzflosse des Wales Walter mit dem Cutter zu schneiden. Die ersten Millimeter habe ich die Idee umgehend bereut, dann ging es aber erstaunlich gut.
Der Tatsache, dass ich keine Presse habe, könnte es geschuldet sein, dass die Folie Walfischoberfläche so richtig schön ledrig und schrumpelig geworden ist. Finde ich ja mehr als passend für den grauen Meeresbewohner.



Die Ringel sind übrigens der fast letzte Rest, aber ich kann nicht dafür garantieren, dass ich nicht auch das allerletzte Fitzelchen noch vernähen werde. Sie sind einfach toll und mein Shirt sowie die YellowSkyJacke des Minimannes und die dazugehörige Mütze sind wirklich oft im Einsatz. Ok, die Mütze macht zum Glück gerade ein Päuschen...



A Propos Päuschen: Das Bild "Trinkpause" oben ist eigentlich ein Triptychon. 
Bild 1: Schlückchen in Ehren
Bild 2: Den ursprünglichen Füllstand durch Sand und Steinchen wieder herstellen
Bild 3: kein Kommentar! 
Keine Ahung warum er das tut, aber ich hab aufgegeben ihn vom Sandessen abzuhalten. Ich kenne Kinder die es nie getan haben, welche die es mal kurz getan haben und es gibt mein Kind. Das hat Sandessen perfektioniert und trinkt ihn jetzt auch. Genüsslich und völlig zufriedenen.






Verlinkt: #änniskonfettiparty, Ich näh Bio, Menschenskinder
Stoff: Streifenjersey Brest aus Biobaumwolle von Lebenskleidung
Schnitt: Shirt Quatschkopf (Freebook) von Mamamotz
Applikationsvorlage: Meerina Möve und Freunde, Freebie von Fabelwald











Mittwoch, 24. Mai 2017

Quatschkopf *Rapu-Ringel*


Okay, ich gebe es zu: Liebe auf den ersten Blick war es nicht mit dem Krebsstoff. Krebse halt! Konnt ich eigentlich noch nie leiden, musste ich wegen der Dinger doch schon im einen oder anderen Urlaub kreischend vom Strand flüchten. Ich hatte aber nun mal wahnsinnig Lust auf ein Kindershirt. Und zwar mal so richtig. Mit Motiv und nicht nur geringelt.
Also Krebsstoff bestellt und noch ein paar Kombiringel dazu. Gemischtes Sortiment aus Sweat und Jersey, denn ich hatte einen Plan. Jawoll ja, ich bestelle tatsächlich Stoff mit Nähplan!
Ich mach's kurz: das Paket kam und ich war hin und weg von den Krebsen. Schön plakativ und irgendwie niedlich ohne niedlich zu sein. Was ja bei Kinderteilen oft nicht ganz optimal ist, finde ich hier richtig toll: der Print ist recht groß und so passt in Größe 92 gerade mal ein blauer Krebs auf Vorder- und Rückteil. Gefällt mir wahnsinnig gut.



Eigentlich hätte ich ja die Ärmel gerne aus dem rot/weiß geringelten Jersey genäht, aber die Krebse sind aus dem lässigen Flame und ich bin irgendwie nicht in der Lage verschiedene Stoffqualitäten in einem Shirt zu kombinieren. DAS hatte ich bei meinem Bestellen nach Plan leider etwas aus den Augen verloren...
Macht aber nichts, das Shirt verträgt definitiv Krebse all over und so blieb der Ringelstoff als Innenseite der Wendejacke. Hat gerade so gereicht – ich bin ja immer wieder überrascht wie viel Stoff das Kapuzenschnittteil frisst und so musste ich sie, trotz 60 cm volle Breite, noch gegen den Fadenlauf zuschneiden.
Die Außenseite der Jacke kennt der aufmerksame Leser schon aus der letzten Woche: es ist der Rest vom geringelte Sweat aus dem ich mir meine Aiko mit den Partyknöpfen genäht habe.



Ich bin jedenfalls sehr angetan von den Stoffen und überhaupt dem kompletten Outfit. Den Minimann finde ich zum anbeißen niedlich in Krebsshirt und dem noch etwas großen Jäckchen und ich überlege nochmal Krebse nachzubestellen.
Leider habe ich vor lauter Euphorie vergessen, dass man nicht viel Zeit hat, wenn man das Kind zum fotografieren mit dem Gartenschlauch an Omas Wassertrog stellt. Ist ein bisschen wie mit diesen eigentlich immer grauenhaften Hochzeitsbildern bei denen sich die Braut in Schlamm/Wasser/Farbe wälzt. Es muss schnell gehen. Der Unterschied vom Hochzeitsfotograf zu mir wurde hier sehr deutlich. Es ging natürlich nicht schnell genug und deshalb gibt es mehr Bilder von hinten als von vorne und wir mussten schnell wieder rein um die drohende Erkältung abzuwehren. Ja, am Tag des Shooting war es natürlich kalt. War ja klar.






Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio, Menschenskinder
Stoff: Flamé Rapu in pepper, Streifenjersey in pepper/vanilla und Sweat in Vanilla/Navy von Nosh (Kooperation)
Schnitt: Shirt Quatschkopf (Freebook) von Mamamotz und Yellow Sky Jacke von Dinovanvaurier in Größe 92



Donnerstag, 18. Mai 2017

FrauAiko *Streifen-Sweat*



Lieblingsteil zu sein, ist nicht unbedingt ein Garant dafür, schnell fotografiert zu werden. Diese Streifen-Aiko kann ein Lied davon singen. Ein langes.
Der Abend vor dem Näh-Connection-Wochenende in der Schweiz vor zwei Wochen. Alle packten oder saßen schon auf ihren gepackten Koffern. Ich hab statt dessen einen Pulli genäht. "Klug war's nicht, aber geil" beschriebt das am besten. Und nein, natürlich hatte ich diverse Dinge NICHT in der Schweiz dabei die eigentlich in den Koffergehört hätten. Da ich lange arbeiten musste und wegen der Nachbarn meine unfassbar laute Ovi auch nicht zu spät anwerfen möchte, musste es etwas Schnelles sein. Frau Aiko ist da die richtige Wahl und überhaupt sind diese Schnitte mit extrem überschnittenen Schultern und angesetzten Ärmeln für mich einfach perfekt für Streifenstoffe.



Pulli fertig genäht, schnell ein paar Sachen in den Koffer bzw. die Reisetasche geworfen und nach einer kurzen Nacht, saß ich auch schon bei Katja im Auto. Dort hatte ich dann zwei Stunden Zeit, die drei mitgenommenen Partyknöpfe an die Aiko zu bekommen. Ärgerlich, denn ich stehe ja wirklich sehr auf den Knopfannähstich meiner Bernina, aber so viel zeit hatte ich daheim einfach nicht mehr.
Da Katja ebenfalls einen Schnittreif-Pulli aus Nosh-Stoffen im Gepäck hatte, bot sich ein gemeinsames Fotoshooting an.



So der Plan. Die Wirklichkeit sah mal wieder geringfügig anders aus. Wir hatten ein wahnsinns-Wochenende, hatten wirklich extrem viel Spaß, waren in Zürich, Steckborn und Uster und hatten dabei ständig den Fotoplan im Hinterkopf. Dort blieb er allerdings auch. Erst war es zu sonnig, dann schüttete es wie aus Eimern und plötzlich war das Wochenende auch schon wieder vorbei.



Zum Glück stand das nächste Nähtreffen schon am nächsten Wochenende auf dem Plan. Am letzten Samstag war nämlich das erste Sew7-Nähtreffen in Bondorf und dieses mal stand der Fotoplan ganz an erster Stelle auf meiner Liste und so haben Stephie, Katja und ich uns direkt nach der Begrüßung abgeseilt und das Fotothema abgehakt.



Leicht war es nicht, aber da ja niemand ahnen konnte, dass Nachmittags mit leicht bewölktem Himmel die perfekten Fotobedingungen herrschen würden, haben wir es durchgezogen.
Ein zweites Mal die Gelegenheit zu verpassen, dass man ein gemeinsames Shooting machen kann, war uns einfach zu riskant.





Verlinkt: Rums, Ich näh Bio
Schnitt: FrauAiko von Schnittreif ohne Taschen, 5 cm schmäler genäht, da nicht aus Webware
Stoff: Sweat in Vanilla/Navy von Nosh (Kooperation)

1000 Dank an Stephie und Katja für das Fotoshooting!














Mittwoch, 10. Mai 2017

Bente *Walter Wal*



An den letzten Applikationsvorlagen (Pferdinand und Co) von Fabelwald bin ich ganz knapp vorbei geschrammt. Ich hatte einfach keine Zeit, es kam immer etwas dazwischen und dann kamen auch schon die nächsten. Zeit hatte ich immer noch nicht, aber gut, darauf konnte ich beim Anblick von WALter nun wirklich keine Rücksicht mehr nehmen. Fein gemachte maritime Motive die im Rudel daher kommen: Meerina Möve, Heinrich Hai und Alfredo del Fino unterstützen Walter Wal.

Dienstag, 9. Mai 2017

Bernina 580 *Knopfloch*



Als ich meine erste "richtige" Bluse nähte, dauerte das ungefähr zwei Wochen. Ein Abend für die Bluse, den Rest der Zeit brauchte ich, um mich zu überwinden die Knopflöcher zu nähen und nicht die feige Druckknopfvariante zu wählen.
Es war übrigens die Bluse, die ich vor Jahren für's Webware-Special im Stoffbüro nähte und als ich Catrin damals sagte, dass ich eigentlich schon fertig sei und nur noch auf Knopfloch-Mut warten würde, entgegnete sie, dass sie dieses Knopflochdrama gar nicht verstehen könne, denn Obach, nun kommt es: die Maschine näht die Löcher ja schließlich von selbst. Recht hat sie!
Mit Catrins Satz im Hinterkopf habe ich die Löcher noch am selben Abend erledigt und es hat wunderbar geklappt. Überhaupt hat es auch in den folgenden Jahren fast immer geklappt. Warum haben Anfänger Angst vor Knopflöchern?
Ich denke es kam in meinem Fall wirklich daher, dass es nicht meiner normalen Nähroutine entsprach. Das Füßchen musste gewechselt werden und mindestens ein Blick in die Anleitung war nötig um bloß nichts zu vergessen. Und wenn man dann fertig ist, kommt das "Schlimmste": man muss mitten im fertigen Teil in den Stoff schneiden! Nicht, dass ich je mit dem Nahttrenner abgerutscht wäre... aber was könnte an dieser Stelle nicht alles schreckliches passieren!
Mit den Knopflöchern meiner alten Maschine war ich eigentlich zufrieden und ich denke, dass die paar Fehlschläge die ich hinnehmen musste, eher der Tatsache geschuldet waren, dass es schnell gehen musste, das Garn schon etwas zu gut abgelagert war oder ich während des Nähens vom Pedal gerutscht bin und damit den Nähvorgang gestoppt habe. Wirklich saublöd bei Knopflöchern.



Fakt ist, ich habe seit geraumer Zeit keine Angst vor Knopflöchern mehr und die Erfindung der Knopflochautomatik schätze ich sehr, daran hat natürlich auch die Umstellung von Brother zu Bernina nichts geändert. Wäre ja noch schöner! Die Bernina 580 hat diverse Knopflochvarianten im Programm und erledigt ihre Arbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit. Selbstverständlich kann sie ihre Arbeit aber nur perfekt erledigen, wenn das Garn nicht hundert Jahre alt und fusselig ist und bei feinen Stoffen die Einlage nicht vergessen wird. Maschinenunabhängig sitzt der Fehler halt auch oft VOR der Maschine.
Ein große Unterschied zur Brother liegt in der Großenbestimmung des Knopfes, bzw des Knopfloches, das ist bei der B580 wirklich fein gelöst. Musste ich bei der alten Maschine den Knopf noch in den Knopflochschlitten einspannen und hoffen, dass er richtig saß und das bitteschön auch für mehr als ein Knopfloch, so hält man bei Bernina den Knopf der Wahl einfach vor's Display.
An der Stelle möchte ich euch nicht verschweigen, WIE lange es gedauert hat, bis ich das kapiert habe. Ich hab mich unfassbar blöd angestellt und den Knopf an ungefähr jede Mögliche Stelle der Nähmaschine gehalten, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Maschine die Größe irgendwo erfassen muss. Tut sie aber gar nicht. Im Display erscheint ein Quadrat welches man per Drehrad selbst auf die richtige Größe bringen kann – der Knopf wird hierfür einfach ans Display gehalten. Nicht die Maschine misst, man selbst tut es. Ist die Größe ermittelt, kann der Knopf bis zum Annähen wieder zu seinen Freunden ins Nähkästchen und man kann mit der festgelegten Einstellung alle Knopflöcher nähen.
Und dann kommt das beste. Knöpfeannähen. Nicht von Hand natürlich. Das ist furchtbar und ich gehöre auch nicht zur kleinen Gruppe derer, die diese Tätigkeit irgendwie meditativ finden. Ich meine natürlich die Knopfannähautomatik. Die ist phantastisch. Die ist sogar so phantastisch, dass ich zu ihren Gunsten gerne bereit bin, auf meine früher favorisierten "Smartie-Knöpfe" zu verzichten.
Das war es dann aber auch schon mit Verzicht. Weil es tatsächlich Leute gibt, denen es nicht klar ist: ihr könnt selbstverständlich auch Knöpfe mit vier Löchern mit der Automatik annähen, das sind dann einfach zwei Nähvorgänge pro Knopf.
Ich sag's euch, Knöpfe annähen ist toll und Knopflöcher nähen sowieso!











Die Maschine wird mir im Rahmen einer Kooperation mit der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt und ich erzähle hin und wieder was Berni und ich so erleben, was klappt und an was wir noch arbeiten müssen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Plotten ohne Plotter – Konfettischuhe *#änniskonfettiparty*



Juhu, die bestellten Schuhe kamen doch tatsächlich noch an und ich kann mich nun mit ihnen auf den Weg zur Link-Party machen. Als Gastgeberin zu spät zu kommen ist sicher nicht ganz die feine Art, aber hey, das passende Outfit dauert eben manchmal etwas länger.



Nachdem ich bei den Insta-Stories ein Bild der halbfertigen Schuhe gezeigt hatte, gab es diverse Fragen zur Vorgehensweise, die ich hier mal eben beantworten.
Die Schuhe sind günstige Stoffschuhe mit Baumwolloberfläche. Ja, das ist sicher nicht ganz korrekt und ich muss sehr viel Biobaumwolle vernähen um das wieder gut zu machen, aber ich wollte lieber Schuhe für 10 Euro versauen als für 100. Sorry, ich bin Schwabe. Es war ein Testlauf und ich hatte keine Ahnung, ob die Punkte halten und wenn ja, ob der Schuh dabei ganz bleibt.
Im Gegensatz zum Aufbügeln der Folie auf Stoff, wo ja mit Druck gearbeitet wird, ist es hier eher ein vorsichtiges Anschmelzen mit der Bügeleisenspitze. Wahnsinnig gerne hätte ich so ein Bügeleisen, ähnlich eines Lötkolbens gehabt das ich mal in einem amerikanischen Quiltvideo gesehen habe, aber es ging auch mit dem großen. Ha, kurze Recherchepause: das gibt's sogar hier. Verdammt, jetzt fällt mir auch das Miniding von Prym wieder ein das ja ebenfalls seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste steht...  Aber zurück zum Thema:
Wenn nun also der Punkt am Schuh hängen geblieben ist, die Folie abziehen und nochmal anbügeln. Natürlich wie schon im Schritt zuvor mit Backpapier zwischen Bügeleisen und Folie. Einmal hat der Besserwisser in mir gedacht, dass es vielleicht auch ohne Papier geht. Nein, geht nicht. Versucht es erst gar nicht. Wirklich nicht.



Habt ihr euch auch schon auf der Party verlinkt? Es könnte langsam mal ein bisschen voller werden. Wobei die Gewinnchancen im Moment natürlich echt gut sind... 
Die Teilnahme geht auch ohne Blog, Facebook oder Instagram, denn ihr könnt einfach ein Bild von eurem Rechner hochladen und müsst keinen Backlink einfügen. Die Bilder erscheinen extra groß in der Vorschau, damit man auch von denen genug sehen kann, bei denen es eben nicht die Vorschau, sondern DAS Bild ist. Vielleicht zeigen ja mal ein paar bloglose Leser was sie so im geheimen Kämmerlein werkeln? Ich freu mich drauf!









Verlinkt: Änniskonfettiparty – Plotten ohne Plotter, RUMS
Zubehör: Flexfolie von Snaply

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