Mittwoch, 26. Juli 2017

Cordhose und Streifenliebe *Basic*

Streifenliebe geht immer und für jeden. Mein Kirsten Kimono Tee aus den gelben Ringeln habt ihr in meinem Oceanside-Post schon gesehen, hier möchte ich euch nun das neue Basic-Shirt des Minimannes vorstellen.
Der Schnitt von Fadenkäfer kommt mit diversen Varianten (Ausschnitt/Ärmel/Taillierung) daher und ist für alle Familienmitglieder erhältlich. Der Mann hat auch schon Bedarf angemeldet und sich die meerblaue Streifenliebe gesichert.



Ich bin ja was die Passform bei Kindershirts angeht nicht sonderlich anspruchsvoll, aber wenn eines dem Minimann besonders gut passt, fällt mir das natürlich auf. Und so ist es hier. Die Variante mit V-Ausschnitt finde ich noch dazu besonders hübsch und dank guter Anleitung klappt es mit dem Ausschnitt bei diesem Schnitt auch prima.



Da der Ausschnitt mit Jersey und nicht mit Bündchenware genäht wird dachte ich erst mir fehlt der passende Stoff, aber ich hab ja das Taupe schon mal in Uni vernäht und zum Glück noch einen Rest gefunden. Und ja, ihr seht richtig: die Nähte sind im Inneren gelb. Da habe ich es richtig krachen lassen! Ein subtiler Hinweis für den Mann, dass er dieses Shirt auch mit einer gelben Hose kombinieren kann wenn er den Minimann morgens fertig macht.



Die putzige Hose ist aus dunkelbraunem Cord genäht, der der Rest einer Knotentasche ist. Ja, sowas habe ich auch mal genäht. Ist aber schon ein paar Jahre her. Der Taschenstoff ist ein USA-Mitbringsel und ebenfalls mehrere Jahre abgelagert. Insgesamt ist die Hose also deutlich älter als das Kind. Allerdings ahne ich, dass sie am Kind nicht alt wird, denn dank unflexibler Webware spannt der Bund nach den Mahlzeiten schon verdächtig...




Verlinkt: After Work Sewing, Biolinkparty, Ich näh Bio, Menschen(s)kinder
Stoff: Biojersey Streifenliebe in taupe/weiß, exklusiv von Albstoffe für Stoffbüro produziert, Webware mit Kreisen/Tieren von JoAnn Fabrics and Crafts aus den USA und brauner Feincord, gekauft bei Cosima Chiton
Schnitt: Basicshirt von Fadenkäfer in Größe 92 und KidShort by Made








Montag, 24. Juli 2017

Bernina 580 *Stickmodul Teil 1*

Wie letze Woche erwähnt: ja, sie stickt jetzt auch. Und dazu möchte ich euch gerne ein bisschen was zu mir, der Stickmaschine, den Dateien und zahlreichen Hürden erzählen. Besser ihr nehmt euch einen Kaffee.
Das Stickmodul meiner sehr geschätzten Bernin 580 ist schon so lange hier wie die Maschine selbst. Ihr wundert euch, warum es nie etwas gesticktes zu sehen gab? Ich auch! Also ein bisschen zumindest, denn die offensichtlichen Gründe waren mir schon vorher klar. Ich bevorzuge es schlicht. Wenn ich morgens zwischen einem Ringelshirt und einem Ringelshirt mit Stickerei wählen kann, wird meine Entscheidung in wahrscheinlich 99 Prozent aller Fälle zu Gunsten der puren Streifen ausfallen. 
Vielleicht ist es bei Taschen und Accessoires etwas anderes, aber die nähe ich nicht so richtig gerne.
Da fragt ihr euch, warum ich trotzdem eine Stickmaschine wollte? Ähm, na um halt mal zu gucken ob ich nicht doch gefallen daran finden könnte. Und ja, verdammt, ein bissen #leidergeil ist es schon. Natürlich würde ich mir keine Blumenranke auf die Hosentasche sticken – dazu müsste ich ja erstmal eine Hose nähen *örks*, aber den Trend mit den Patches kann ich voll mitnehmen! Ha!
Und einen Plan will ich ja immer noch dringend umsetzen: Ich brauche unbedingt ein unifarbenes Shirt mit retro-romantischer Blumenstickerei am Ausschnitt. Davon träume ich seit letztem Sommer.



Ist das Maschiensticken schwer? Die Antwort ist ein sehr eindeutiges Jein.
Theoretisch natürlich nicht. Stickmodul an die Maschine gesetzt, Kabel einstecken, Stickrahmen bespannt und eingesetzt, Stickfüßchen eingesetzt, Transporter versenkt, Stickmodus ausgewählt.
Liest sich jetzt zwar wie eine lange Liste, dauert aber keine 3 Minuten.
Schwer ist der Teil, der die wirklich saubere Umsetzung angeht. Es braucht viel Material und vor allem das Wissen um die unterschiedlichen Stickvliese, Filze und Co richtig zu verwenden.
Und: die Motive werden nur mit hochwertigen (Stick)garnen wirklich perfekt.
Die Fehler die in meinen Patches zu sehen sind, kann ich daher leider weder den Dateien noch Bernina in die Schuhe schieben. Selber Schuld. Ich ganz allein. Oder vielmehr meine Oma. Denn deren vererbte Grane habe ich verwendet. Feine Markengarne von toller Qualität, etwas glänzen, in unzähligen Farben vorrätig... aber eben alt. So ein Faden hält nicht ewig. Und wenn er einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat, wird er brüchig, fusselt mehr und reißt eben auch mal. Das ist nichts Neues, mir war das vollkommen bewusst und ich will damit auch nur sagen, dass für das perfekte Ergebnis eben alle Bedingungen Erfüllt sein müssen. Für mich persönlich ist es völlig ok wenn das Motiv nicht glänzt und ein bisschen schrabbelig aussieht. Wenn ich einen Preis gewinnen wollen würde, würde ich jedoch anderes Material verwenden.

Das gleiche gilt für Vliese. Mir war zu Beginn gar nicht klar, dass man die einfach immer baucht. Selbst wenn man direkt auf dicke Baumwollwebware stickt verzieht sich das Motiv im Rahmen wenn es nicht durch "irgendwas" stabilisiert wird. Mein Irgendwas war der Inhalt des Startersets von Madeira welches ich mir nach dem ersten Missglückten Versuch im örtlichen Stoffladen geholt habe. Von auswasch- über abreißbare Vliese bis zu welchen die ausgeschnitten werden müssen ist alles dabei. Und das ist auch gut so, denn die Anwendungen sind vielfältig. Ich kann direkt auf ein fertiges Stück sticken, ich kann seperat sticken und dann wie hier bei den Patches aufnähen, ich kann In-the-Hoop Dateien sticken, bei denen ich ein komplettes kleines Nähprojekt nur im Stickrahmen sticke und "nähe" und dazwischen gibt es nochmal gefühlt tausend andere Möglichkeiten.



Stickmotive suchen war für mich sehr anstrengend. Ich bin Selbermacherin. Wenn mir etwas nicht zu 100 Prozent gefällt, verändere ich es bis die 100 Prozent erreicht sind. Das ist als blutige Anfängerin beim Maschinensticken nicht möglich, denn die Motive können nicht groß geändert werden. Das irritierte mich anfangs doch deutlich. Ebenfalls gewöhnen musste ich mich an die doch recht hohen Preise der Dateien – ich bin Plott-Dateien-Preise gewöhnt! Klar, Qualität hat ihren Preis, aber als Schwabe kann ich kein 7er-Set kaufen wenn mir nur ein Motiv wirklich gefällt. Das geht nicht. Wirklich nicht. Sorry.
Das "Problem" konnte ich allerdings umschiffen, denn da bin ich bei der Recherche über Makema gestolpert, die ihre Dateien auch einzeln verkaufen. Typisch: gerade dort hätten ich ganze Sets kaufen können denn etliche Motive treffen meinen Geschmack...

Ich präsentiere hier also stolz meine ersten selbstgestickten Patches und gestehe: ich bin angefixt. Aber so richtig. Nachdem die erste Eistüte in der Geschmacksrichtung Erdbeer vom Band lief aus dem Stickrahmen kam, wollte ich sofort Himbeer-Heidelbeer, Lavendel und Zitrone. Man kann den Hals ja nicht voll genug kriegen. Zwischendrin habe ich mal die Waffelsorte umgestellt und auf ein etwas dunkleres Garn gesetzt – denn krosse Waffeln mag ich eh lieber – um dann sofort mit Donuts und Erdbeeren (für's gute Gewissen) weiterzumachen. Lediglich bei der Pizza habe ich zwischendurch auch ein völlig missratenes Exemplar erhalten – da ist der Käse leider deutlich über den Rand gelaufen weil der verwendete Filz doch zu dünn war... aber hey, bisschen Ausschuss ist immer!



Irgendwann werde ich auch noch mal in einem Post näher auf meine ersten Erfahrungen mit In-the-Hoop-Dateien eingehen, aber bis dahin werde ich wohl noch 1000 Patches machen. Wer mag darf mir gerne Infos zum perfekten Filz dalassen – das aus meinem Fundus war zwar für die ersten Schritte brauchbar, aber ich hab keine Ahnung wie es aus der Wäsche kommt...



Lohnt sich die Anschaffung der Stickmaschine? Auch hier wieder ein klares jein.
Ich bin realistisch: für den Preis des Stickmoduls müsste ich sehr, sehr viele Patches sticken. Sehr viele. Aber es macht Spaß, man kann Materialien und Farben selber wählen und man erschafft was – oder guckt zumindest der Maschine eine halbe Stunde dabei zu ;-) .
Ich nähe ja auch selber obwohl es nicht günstiger ist als kaufen. Die Gründe hierzu kennen wir alle, sie gehen von der reinen Freude am Nähen, dem Kreativ sein bis zu Nachhaltigkeit und dem Wissen wie die Kleidung produziert wurde. Warum sollte es also beim Sticken anders sein?














Die Nähmaschine wird mir im Rahmen einer Kooperation mit der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt, das Stickmodul für die Modelle B560, 570, 580 könnt ihr euch hier näher angucken.

Stickdateien: Eis, Donut, Erdbeere und Pizza von Makema
Stoff: Hippu von Nosh, hier vorgestellt

Donnerstag, 20. Juli 2017

Hippu *IceIceBaby*



Nun stickt sie also auch noch. Ja, zu meiner Bernina 580 gibt es ein Stickmodul und ich habe dieses ebenfalls in meinem Nähzimmer. Ganze, äh, zwei mal habe ich es in den letzten neun Monaten benutzt *schäm* und ich werde euch die Tage mal erzählen wie es nun mit mir und dem Sticken so läuft. Also ob überhaupt was läuft.



Für heute reicht die Info, dass der Trend mit den Patches natürlich auch an mir nicht vorbei gegangen ist. Gut, ich muss mir sowas immer ungefähr so lang angucken bis es schon fast vorbei ist und dann noch schnell auf den schon sehr schnell fahrenden Zug aufspringen bevor er den Bahnhof verlässt, aber nun ja, es kann ja nicht jeder Trends setzten...
Ich wollte auch. Dringend. Kennt ihr das? Wenn der Plan gereift ist, muss es ja dann immer schnell gehen. Ahnung hatte ich nicht, aber zum Glück von der h&h im Frühjahr einen Flyer von Makema mitgenommen. Nach eingehender Recherche hab ich mir dort ein paar Leckereien organisiert und die Sticki angeworfen. Zwischen Messe und Umsetzung lagen auch nur schlappe drei Monate.
Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass nicht alles auf Anhieb glatt lief (zu den Tücken der Stick-Technik dann im Stickmaschinen-Post mehr) aber letztendlich kam unter anderem dieses Köstlichkeit raus: Eine kross gebackene Waffel mit Himbeereis.



Die schrie auch sofort nach einem unifarbenen Shirt und da ich nicht schon wieder das Kimono-Tee bemühen wollte, durfte diesmal Nore ran. Sitzt als Kleid phänomental, da kann auch beim Shirt nichts schief gehen.



Der olivefarbene Biobaumwolljersey hat keinen Elastik-Anteil sondern 1%Viskose beigemischt. Ein ganz tolles Tragegefühl, aber beim Nähen ist ein bisschen Vorsicht geboten: Wer den Stoff zum Beispiel am Halsbündchen zu stark dehnt, wird mit ausgefransten Nähten bestraft. Ich hab extra die Stichbreite runtergedreht, damit die Naht etwas fester wird und hoffe diese Vorsichtsmaßnahme hat geholfen. Des Minimannes Krabben-Shirt aus Flamé (der ist aus 100% Biobaumwolle, fühlt sich aber sehr ähnlich dünn und fest an) hat leider schon die erste offene Naht und das soll hier auf keinen Fall passieren. Gut, ich wehre mich auch selten beim Anziehen und zerre auch eigentlich nie an meinen Oberteilen rum, aber sicher ist sicher.








Rums: RUMS, Ich näh Bio, Biolinkparty,
Schnitt: Nore von Compagnie M. als Shirt ohne Teilung
Stickdatei: Softeis von Makema
Stoff: Biobaumwolljersey Hippu Single in Olive von Nosh (Kooperation)






Mittwoch, 19. Juli 2017

Rudes *Bente*



Könnt ihr euch noch an die Rudes erinnern?! Das war der Indi-Stoffhype schlechthin vor ein paar Jahren und der bisher einzige, an dem ich nicht vorbei kam. Oder zumindest erinnere ich mich an keinen anderen...
Den Rudes-Rapport mit den kleine Monsterchen, gab es in ein paar wenigen Farben und sie waren schneller Ausverkauft, als man Monster sagen konnte. Natürlich trat auch genau das ein, was bei sogenannten Streichelstoffen gerne der Fall ist: erst mal liegen lassen und auf die richtige Verwendung warten. Man will ja nichts Unüberlegtes tun. Gut Ding will Weile haben.



Und so fristeten auch meine Rudes-Stoffe (ja genau, Mehrzahl, ich hab noch den grauen Rapport...) lange Zeit ein trauriges Dasein im Stoffschrank. Da ich zur Zeit der Bestellung weder ein Kind noch eines in Aussicht hatte, war der Stoff eigentlich schon für mich gedacht. Im Laufe der Zeit wurde aber klar, dass ich doch eher kein türkisfarbenes Shirt mit Monstern anziehen würde und so wandere er immer weiter nach hinten und wartete auf die passende Gelegenheit.



Mit der Schwangerschaft grub ich einmal mein Stofflager nach kindertauglichen und geschlechtsneutralen Stoffen um und beförderte ihn wieder nach vorne. Wo er dann aber auch nicht vernäht wurde. Warum? Natürlich viel zu schade für einen Strampler in 56! Trägt das Kind ja nur ganz kurz, dafür nimmt man nicht das gute Stöffchen...
Ihr ahnt es schon? Genau: zwei weitere Jahre zogen ins Land in denen keine Monster unter meine Nähmaschine lagen.



Und dann kam er, der Moment in dem ich für den Minimann zum ersten mal Größe 92 abpauste und mir erstens bewusst wurde, dass diese Shirts den ganzen Sommer und im besten Fall noch länger halten werden und zweitens, womöglich die letzte Chance für den türkisfarbenen Rapport gekommen ist. Eventuell entdeckt der Minimann bald seinen eigenen Geschmack – den hat er bisher nur bei Schuhen – und dann ist es vorbei mit der fröhlichen Näherei und er trägt Minions, Bob und wie sie alle heißen.
Dem grauen Rapport gebe ich noch eine Weile, den sehe ich ja auch immernoch an mir, aber ein Motiv mit Sternchen auf Türkis, das schrammt womöglich haarschaft an Schlafanzug vorbei und muss durch den perfekten Kombistoff entschlafanzugt werden. Fürs Bett wäre der Rapport ja viel zu schade gewesen!



Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio, Biolinkparty, Menschen(s)kinder
Stoff: Rudes von Käpynen in türkis über Stoffbüro (jaja, einen kleinen Rest in dieser Farbe gibt es sogar noch!) und Jersey mit unregelmäßigen Strichen
Schnitt: Bente von Fritzi/Schnittreif mit gekürzten Ärmeln und ohne Saumbündchen in Größe 92 - geht selbstverständlich auch für kleine Jungs
Location: Stadtbibliothek Stuttgart
Statisten: Bindehautentzündung und damit verbundene abartig schlechte Laune










Donnerstag, 13. Juli 2017

Konfetti *Kirsten Kimono Tee*



Sagt nicht ich, ich hätte euch nicht gewarnt! In dem Moment als das Kirsten Kimono Tee aus meinem Schnittmuster-, äh, haufen purzelte, war es wieder um mich geschehen. Ich muss den Haufen unbedingt mal sortieren... Keine Ahunung wie ich den Schnitt im letzten halben Jahr so vergessen konnte, nun ist er jedenfalls wieder da und das ist die Hauptsache.
Pünktlich zu den neuen Printjerseys im Stoffbüro. Trifft sich gut! Natürlich kam ich auch nicht darum herum mein Design "Konfetti" in blau in ein Kimono Tee zu verwandeln.



Blöd nur, dass ich passende Bündchenware habe und der Schnitt aber gar kein Bündchen hat. Ein Experiment musste her! Die angeschnittene Ärmel einfach mit dem Doppelfaltschrägbinder und staunen: sie werden fast ein bisschen puffärmelig. Ist jetzt nicht unbedingt mein Style für jeden Tag, aber ein Shirt mit Ärmelexperiment darf auch bei mir im Schrank nicht fehlen. Und da ich ja meine neue Doppelfaltschrägbinderliebe entdeckt habe, könnte es auch noch eines mehr werden. Oder zwei.



Wer Konfetti blau zu blau findet, sollte mal bei Dominique vorbei gucken. Sie hat ein wunderschönes Zadie-Dress aus Konfetti bordeaux genäht. Und sie muss froh sein, dass sie am anderen Ende Deutschlands wohnt, sonst hätte ich es ihr schon abgenommen!






Stoff: Biobauwolljersey Konfetti blau von Ännisews für Stoffbüro – die Stoffbüro Printjerseys werden von Albstoffe aus Biobaumwolle gestrickt und in Österreich bedruckt.
Schnitt: Freebook Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark
Verlinkt: RUMS, Ich näh Bio Biolinkparty







Mittwoch, 12. Juli 2017

Oceanside Shorts und Streifenliebe *Frauenpaket*

Bevor ich morgen den nächsten der neuen Stoffbüro-Printstofe näher vorstelle, mache ich eine kleine Pause und fülle diese mit Basics.



Kann man je genug Ringelshirts haben? Ich finde nein und so hab ich mich einfach mal großzügig mit allen vier Farbstellungen eingedeckt. Drei sind schon vernäht, bei Nummer vier hadere ich noch mit mir, dem Mann und meinem Gewissen wer die Streifen bekommen wird. Ich führe ein bisschen, aber das Gewissen...



Dieses Shirt hier ist ja nun wirklich sowas von basic. Einfacher kann ein Schnitt auch nicht sein: Zwei Teile, vier Nähte, versäubern, fertig.
Da hat man dann sogar noch Nähzeit für eine Hose übrig! Ok, so richtig anspruchsvoll ist die auch nicht, aber wenigstens macht sie durch die aufgesetzten Taschen ein bisschen was her und zumindest die Frage welche Knöpfe ich aufnähen soll hat ewig gedauert. Schnell fertig ist das Höschen also auch nicht.
Die Oceanside-Pants (in meinem Fall die Oceanside-Shorts) wird oben mit Kordel auf die richtige Weite gebracht und ist in zwei Längen nähbar. Nein, nähen kann man sie natürlich in jeder Länge, aber im Schnitt sind eben kurz oder lang eingezeichnet. Ihr wisst schon was ich meine.



Mal abgesehen davon, dass ich nächstes mal eine Größe kleiner nähen würde, kommt mir der Schnitt  sicher nochmal unter die Nähmaschine. Eventuell traue ich mich auch mal an Leinen. Für Bügel-Legastheniker ist das ja schon eine Herausforderung!



Die Qualität des Hosenstoffes nennt sich übrigens Dobby. Ich gebe zu: nie zuvor gehört. Mittlerweile weiß ich aber, dass es sich um ein Gewebe aus Japan handelt welches durch die spezielle Dobby-Webtechnik eine ganz eigene Oberflächenstruktur erhält. Schön!







Verlinkt: After Work Sewing, Ich näh Bio
Schnitte: Oceanside Pants und Shorts von Blank Slate Patterns, in der deutschen Übersetzung bei Näh-Connection erhältlich; Freebook Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark
Stoff: Dobby in schwarz und Biojersey Streifenliebe in mirabelle/weiß, beides vom Stoffbüro



Der Hosenschnitt ist momentan übrigens noch zusammen mit vier anderen zauberhaften Damenschnitten im Frauenpaket erhältlich und dadurch deutlich reduziert. Da lohnt sich der Einkauf so richtig, denn die anderen Schnitte sind ebenfalls für alle Lebenslagen einsetzbar und echte Kracher! #reichsparen










Dienstag, 11. Juli 2017

Stoffbüro Prints *Krabbelt, Kreiselt, Konfetti*



Es geht Schlag auf Schlag weiter mit Neuigkeiten aus dem Stoffbüro. Heute freue ich mich ganz besonders, euch einen Teil der nagelneuen Print-Kollektion vorstellen zu können. Jaaaa, Print! Nach den zahlreichen hübschen Jacquards und Jerseys war es ja nur eine Frage der Zeit, bis es auch bedruckte Stoffe in Albstoffe-Qualität geben wird.

Insgesamt machen 12 Stoffe den Anfang im Print Bereich von denen ich 7 designen durfte. Drei unterschiedliche Designs in verschiednen Farben die doch alle auch wieder zu den Jacquards und Unis passen. Der Herstellungsprozess ist ein anderer, deswegen kann es nie ganz genau passen und bei manchen Stoffen haben wir uns auch zu Gunsten der Wirkung des Designs gegen die perfekte farbliche Übereinstimmung mit den vorhanden Unis entschieden, aber grundsätzlich ist das, wofür das Stoffbüro auch steht, nämlich gute Kombinierbarkeit und harmonische Kollektionen, selbstverständlich deutlich zu erkennen. Im Shop werden euch zu allen Stoffen immer passende Kombistoffe und Bündchen angezeigt – sowas liebe ich ja schon alleine deshalb, weil ich immer die Bündchenware gerne vergesse...
Ebenfalls ganz Stoffbüro ist die Herkunft: in Deutschland gestrickt und in Österreich bedruckt haben die Stoffe keine weite Reise hinter sich. Nachhaltig. Regional. Schön.

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